Eurodance Special „Ostern 2018“

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Eurodance bezeichnet eine Stilrichtung innerhalb der elektronischen Tanzmusik, die in den frühen bis mittleren 1990er Jahren vor allem in Europa sehr populär war und zahlreiche Charterfolge hervorbrachte. Charakteristisch ist eine Kombination aus einer repetitiven, vollsynthetischen Dance-Instrumentierung mit starken Einflüssen aus der damaligen Techno- und House-Musik, häufig durch weibliche Soul-Vocals geprägte Pop-Refrains und von männlichen Rappern vorgetragene Rap-Einlagen.

Verwendet werden in aller Regel, von den Vocals abgesehen, ausschließlich elektronische Klänge, wie in allen Bereichen der elektronischen Tanzmusik. Der typische Rhythmus ist ein monotoner Dance-Beat im 4/4-Takt bei 110 bis 180 BPM, unterlegt mit synthetischen Flächen und einer Basslinie, wozu elektronische Klangerzeuger wie Sequenzer und Drumcomputer eingesetzt werden, ähnlich wie beim Synthie Pop. Die Drumcomputer-Beats ähneln sehr stark denjenigen, die bei Stilen wie Techno und House verwendet werden, mit einer pumpenden Bassdrum auf den ungeraden und einer geschlossenen Hi-Hat auf den geraden Achteln, sowie Snare- und/oder Handclap-Sounds auf jedem zweiten Viertel. Die Refrain-Melodie ist harmonisch und wird meist durch Strophen mit Rapeinlagen unterbrochen. Typisch ist ein Wechselspiel zwischen einer weiblichen Singstimme (Refrain) und männlichem Sprechgesang (Strophe). Nach dem ersten erfolgreichen Projekt in dieser Konstellation wird dies als „Snap-Formel“ oder humoristisch als „Ma-ra-Fra-si“ (Mann rappt, Frau singt) bezeichnet. Wenn keine Rapeinlagen vorkommen, wird der Titel meist von nur einem Sänger oder Sängerin gesungen, wobei die Rapparts durch gesungene Strophen ersetzt werden. Auf den Refrain folgen häufig einprägsame instrumentelle Akkordmuster. Nicht selten werden auch an Reggae bzw. Dancehall angelehnte Elemente verwendet. Die Texte sind bis auf wenige Ausnahmen in englischer Sprache gehalten. Besungene Themen sind Liebe, Musik, Tanzen und Feiern. Normalerweise repräsentieren ausschließlich die Sänger(innen) und Rapper, selten mehr als drei Mitglieder, das Dance-Projekt in der Öffentlichkeit, während die Produzenten und Komponisten der Musik in aller Regel im Hintergrund bleiben.

Quelle:  Eurodance-Wikipedia

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